B - EDV-Lexikon

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B-Kanal

Nutzkanal im ISDN. Ein Basisanschluss verfügt über zwei Nutzkanäle mit je 64.000 bit/s und einen Steuerkanal. Ein Primärmultipplexanschluss verfügt über 30 B-Kanäle.


backbone

Hauptdatenleitung mit hoher Bandbreite. Verknüpft kleinere Rechnernetze zu einem großen.


Bandbreite

Zum einen die Datenmenge (Frequenzbereich), die über ein Übertragungsmedium übermittelt werden kann. Zum anderen die Fähigkeit, Daten über eine elektronische Verbindung, zum Beispiel einen Bus oder einen Kanal, zu übertragen. Die Bandbreite gibt an, wie viele Daten innerhalb einer bestimmten Zeit übertragen werden können. Die Maßeinheit ist Bit, Byte oder Hertz (Zyklen) pro Sekunde. Bei ISDN liegt die Bandbreite bei 64.000 bit/s je B-Kanal.


Bankschema

Eine Methode, Speicherkonfigurationen in Diagrammform darzustellen. Das Bankschemasystem besteht aus Zeilen und Spalten, die die Speichersockel des Systems repräsentieren. Die Zeilen stellen unabhängige Stecksockel und die Spalten die Speicherbänke mit Stecksockeln dar.


Basisanschluss

ISDN-Anschluss, der zwei Nutzkanäle (B-Kanäle) von je 64.000 bit/s umfasst. Die beiden Nutzkanäle können unabhängig voneinander für jeden ISDN angebotenen Dienst genutzt werden. Man kann also z.B. telefonieren und im Internet surfen. ISDN bietet auch die Möglichkeit der Kanalbündelung.


Betrachtungs- / Einblickwinkel

LC-Displays benötigen eine Hintergrundbeleuchtung zur Erzeugung des Bildes. Je nach verwendetem Material und Konstruktion des Panels kann mit dieser Lichtdurchdringung des Displays das Bild, von einem mehr oder weniger eingeschränkten seitlichen oder vertikalen Winkel aus, noch scharf, mit korrekten Farben und mit allen Details wahrgenommen werden. Generell gilt: Je größer der Winkel, umso besser. Jedoch sind die sehr großen Betrachtungswinkel nicht für jeden Einsatzbereich gleich wichtig. Wird das Display beispielsweise im Schalterbereich oder bei sonstigen Umgebungen mit mehreren Betrachtern eingesetzt, ist ein hoher Einblickwinkel eminent wichtig und sollte so hoch wie nur irgendwie möglich sein. Für einen stationären Arbeitsplatz mit einem einzelnen, festen Benutzer mit gleichbleibender Arbeitsposition dagegen kann ein geringerer Winkel ausreichend sein.


Bildwiederholfrequenz / Bildwiederholrate

(auch Vertikalfrequenz) Die Bildwiederholfrequenz bezeichnet die Anzahl der Bildwechsel in Hz pro Sekunde. Das menschliche Auge nimmt Bildwiederholfrequenzen unter 70 Hz bewusst als Flimmern wahr (nicht jedoch an einem TFT-Display). An einem mit 60 Hz arbeitenden Monitor beispielsweise sieht man aus den Augenwinkeln das Flimmern beim seitlichen Vorbeischauen auf die dahinterliegende Wand sehr deutlich. Ab ca. 70 Hz sind die Bildwechsel bewusst nicht mehr wahrzunehmen, die Netzhaut des Auges registriert sie jedoch noch immer und ermüdet unnötig. Ab ca. 85 Hz verschwindet auch diese Beanspruchung, weshalb sowohl der neue VESA-Standard als auch die Arbeitsplatzverordnung EMV-Richtlinien als ergonomischen Standard 85 Hz Bildwiederholfrequenz definieren. Die einem Monitor maximal mögliche Bildwiederholfrequenz pro Auflösung (in der Regel sind die ansteuernden Grafikkarten zu sehr hohen Bildwiederholraten fähig) lässt sich wie folgt berechnen: (max. Horizontalfrequenz des Monitors / Zeilenzahl der Auflösung) - 5%. Möchten Sie beispielsweise wissen, wieviel Bildwiederholrate Ihre Grafikkarte für die Auflösung 1.152 x 864 auf einem Monitor mit max. 85 kHz Horizontalfrequenz im Höchstfall generieren darf: 85 kHz / 864 / 1,05 = 0,094 kHz = 94 Hz.


Binärsystem

Eine Methode, Zahlen als Reihe von Bit darzustellen. Das Binärsystem, auch Basis 2 genannt, verwendet Kombinationen aus zwei Ziffern, 1 und 0.


Bit

Die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeitet. Ein Bit kann den Wert 1 oder 0 annehmen.


bps

(bits per second = Bits pro Sekunde) Ein Maßstab für die Übertragungsrate.


Bridge

(unüblich: Brücke) Eine Bridge ist eine Kopplungseinheit zur Verbindung von Netzen, die unterschiedliche Übertragungsmedien benutzen. Mit Hilfe von Bridges kann man z.B. ein Ethernet-Netz mit Datenübertragung über ein verdrilltes Kupferkabel (Twisted-Pair) mit einem anderen Ethernet-Netz auf der Basis von Koaxialkabeln verbinden.


Browser

Programm zur Darstellung von Inhalten aus dem Internet. Die meisten Browser bieten heutzutage zusätzliche Features oder integrierte Programme, wie z.B. die Möglichkeit E-Mails zu schreiben und abzurufen. Die zwei bekanntesten Browser sind wohl der Internet Explorer von Microsoft und der Netscape Communicator von Netscape.


Brouter

(Kunstwort Brouter = Bridge-Router) Ein Brouter ist eine Kopplungseinheit, die je nach Bedarf Funktionen einer Bridge oder eines Routers verrichtet.


Bus

Die zentrale Kommunikationsverbindung in der Hauptplatine eines PCs. Besteht in der Regel aus einer Reihe paralleler Leitungen oder Signalkanäle, die die CPU, den Arbeitsspeicher, alle Ein- und Ausgabe- sowie die Peripheriegeräte miteinander verbinden. Über den Bus werden Daten zwischen verschiedenen Systemkomponenten hin- und hertransportiert. (==> ISA-Bus, PCI-Bus, AGP, SCSI)


Buszyklus

Eine einzelne Transaktion zwischen dem Systemspeicher und der CPU.


Byte

Eine Informationseinheit, die aus 8 Bit besteht. Das Byte ist die fundamentale Verarbeitungseinheit des Computers. Fast alle Aspekte des Leistungsspektrums und der Spezifikationen eines Computers werden in Byte, Kilobyte oder Megabyte angegeben.

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