C - EDV-Lexikon

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Cache-Speicher

Auch Cache-RAM genannt, eine kleine Speichereinheit mit hoher Verarbeitungsgeschwindigkeit, die sich zwischen der CPU und dem DRAM-Speicher des Systems befindet. Aufgabe des Cache-Speichers ist es, den Prozessor mit den am häufigsten verwendeten Anweisungen und Daten zu versorgen. Der Cache-Speicher kann bis zu fünfmal schneller als der DRAM-Speicher des Systems sein.


CD-ROM

(Compact Disk - Read Only Memory) Die CD-Rom ist ein optisches Speichermedium mit Kapazitäten von ~650 MB bis ~700 MB. Die meist silbrig glänzende Scheibe (Durchmesser 120mm, Dicke 1,2mm) besteht aus demselben metallbeschichteten (Aluminium), durchsichtigen Plastikmaterial (Polycarbonat) wie die für Musikaufnahmen verwendeten CDs. Die Information wird auf einer Seite, im sogenannten Spritzgußverfahren, aufgezeichnet und kann beliebig oft gelesen, aber nicht mehr verändert werden.


CD-R

(Compact Disc - Recordable) Die CD-R ist eine einmal beschreibbare optische Speicherplatte in CD-Größe. Im Gegensatz zur CD-ROM besteht die metallische Oberfläche aus Gold anstatt aus Aluminium. Der Recorder benutzt einen starken Laser, um die Bits durch Veränderung einer fortosensitiven Farbschicht zwischen dem Gold und dem Plastikdatenträger, zu repräsentieren.


CD-RW

(Compact Disc ReWritable) Eine CD-RW kann bis zu tausend mal neu beschrieben werden. Löschen und Ändern des Inhaltes ist ebenfalls möglich. Durch Packet Writing kann sich eine CD-RW sogar wie eine Festplatte verhalten. 1999 übliche CD-RW-Brenner können CD-R-Medien mit bis zu vierfacher und CD-RW-Medien mit zweifacher Geschwindigkeit beschreiben.

Übrigens: Nicht alle CD-ROM-Laufwerke können auch CD-RWs lesen.


CE / CE-Zeichen

(Communauté Européenne) Mit dem Konformitätszeichen "CE" der Europäischen Union können seit dem 01.01.1993 aktive und passive Komponenten, die die existierenden EMV-Richtlinien erfüllen, ausgezeichnet werden. Ab dem 01.01.1996 hat die CE-Konformität Rechtsverbindlichkeit; alle elektrischen und elektronischen Geräte müssen seit diesem Datum das CE-Zeichen führen, und auch alle Datennetze mit ihren passiven Komponenten, wie Kabel, Verteiler, Patchkabel usw.


CEPT

(Conférenz Européenne des Administrations des Postes et des Télécommunications) Frühere Konferenz der europäischen Post- und Fernmeldeverwaltungen. Bekannt durch die CEPT-Standards.


CISC ==> RISC


CMYK ==> RGB


CTI

(Computer-Telephony Integration) Englischer Begriff für die Verbindung zwischen Telekommunikationsanlage und Server. Durch CTI können Funktionen der Telekommunikationsanlage von einem PC im LAN gesteuert bzw. ausgewertet werden.


Composite-Modul

Ein Begriff, der von Apple Computer Inc. geprägt wurde und Speichermodule beschreibt, die die ältere 4-Mbit-Technologie verwenden. Bei einer bestimmten Kapazität verwendet ein Composite-Modul mehr Chips als ein Noncomposite-Modul.


CPU

(Central Processing Unit = Zentraleinheit) Der Chip in einem Computer, der für das Interpretieren von Befehlen und Ausführen von Programmen verantwortlich ist. Die CPU ist die wichtigste Komponente eines Computersystems. In PCs werden vor allem Prozessoren des Herstellers Intel eingesetzt, wobei Konkurrenzprodukte wie von AMD auf dem Vormarsch sind und Intel sogar seinen Geschwindigkeitsrekord an den AMD Athlon abgeben musste. Die aktuellen Intel CPUs Celeron, Pentium III und Pentium III Xeon basieren alle auf der gleichen Architektur, wurden aber für die jeweiligen Zielmärkte in Funktion und Leistung angepasst. Der Celeron ist von Intel für den preisgünstigen Einstiegs-PC, der Pentium III für Business-PCs und Workstations und der Pentium III Xeon für Highend Workstations und Server konzipiert. Während zu Zeiten von Pentium und Pentium Pro die Wahl des Motherboards noch relativ einfach war, wird es durch die unterschiedlichen Bauformen der Prozessoren und durch die Vielzahl von Chipsets immer schwieriger das richtige Motherboard zu finden. Vorallem, wenn man dann noch die zukünftige Aufrüstung der verschiedenen Lösungen berücksichtigt. Alleine bei den Steckplätzen für Prozessoren gibts zur Zeit fünf Möglichkeiten: Socket 7 für Pentium-kompatible Prozessoren von AMD und Cyrix, Slot 1 für Celeron und Pentium III Prozessoren, Slot 2 für Pentium III Xeon Prozessoren, Socket 370 für die gesockelten Celeron und Slot A für den AMD Athlon.


CromaClear ==> Dot Pitch


CRT Display Analog/Digital

(Cathode Ray Tube = Kathodenstrahlröhre). Auf diesem Prinzip beruhen alle Monitore mit Bildröhren. Sie sind zur Anzeige einer theoretisch unbegrenzten Anzahl von Farben in der Lage. Jeder Bildpunkt wird aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau generiert (siehe auch RGB). Die Grafikkarte erzeugt das RGB-Signal für den Monitor mit einem analogen Signal, das in der Kombination der drei Spannungshöhen den Farbwert des jeweiligen Bildpunktes enthält. Die darstellbaren Farben werden daher in der Regel durch die Grafikkarte limitiert, deren RAMDAC (ein Digital-Analog-Wandler) die im PC digital verarbeiteten Signale in analoge für den Monitor umwandelt. Da die Farbinformation auf der Grafikkarte gehalten werden muss, entscheidet die Menge ihres Bildspeichers über die ihr mögliche Farbtiefe. TFT-Displays dagegen können durchaus in den darstellbaren Farben limitiert sein (TFT-Displays Digital/Analog). Digital angesteuerte CRTs werden im Gegensatz zu analogen CRTs von einer digitalen Grafikkarte angesteuert und erst der Monitor selbst wandelt das digitale Signal in ein analoges um. Vorteile dieser Technologie sind ein störunempfindliches Signal sowie eine bessere Abstimmung zwischen Eingangssignal und dem Monitor. Ohne Auswirkungen auf die Qualität können auch längere Strecken (bis zu 5 Meter) zwischen Rechner und Monitor überbrückt werden. Auch für digital angesteuerte CRT-Monitore gilt die Farbtiefe von 16,7 Mio. Farben (true blue)

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