Bei der Datenübertragung gibt es verschiedene mögliche Bertriebsarten. Man unterscheidet die Übertragunsverfahen nach den Betriebsarten der Datenübertragung, Simplexverfahren (Sende-/ Empfangsbetrieb), Halbduplexverfahren (Wechselbetrieb) und Duplexverfahren (Gegenbetrieb).
Anzahl der übertragenen Informationseinheiten pro Zeitabschnitt. Die Datenübertragungsrate gibt die Anzahl der Informationseinheiten pro Zeitabschnitt an, die zwischen Sender und Empfänger übertragen werden.
Bildröhrenbasierte Monitore können unbegrenzt viele Farben darstellen, für die Limitierung ist die ansteuernde Grafikkarte verantwortlich (s.a. CRT und Farbtiefe). Die jüngste Generation von TFT-Displays ist, die passende Grafikkarte vorausgesetzt, ebenfalls fähig, Echtfarbe mit 16,7 Mio. Farbabstufungen anzuzeigen. Einige TFT-Displays sind auf 262.144 Farben (256K Farben oder 18 Bit Farbtiefe) limitiert. Bei 1.024 x 768 Bildpunkten bieten Grafikkarten mit 4 MB Bildspeicher in der Regel maximal 16,7 Mio. Farben und werden damit mit den Fähigkeiten einiger Displays nicht voll ausgenutzt. Trotzdem sollte bei der Auswahl der passenden Grafikkarte gemäß dem angestrebten Einsatzbereich durchaus darauf geachtet werden, dass mindestens 4-8 MB Bildspeicher benötigt werden, um eine ausreichende Farbtiefe bei großen TFTs zu erzielen.
(Display Data Channel) Plug & Play Standard für die automatische Abstimmung zwischen Grafikkarte und Monitor. Drei Varianten sind existent: DDC 1, DDC 2, DDC 2AB. Nach DDC 1 sendet der Monitor seine Identifikationsdaten an die Grafikkarte, die ihre Bildsignale entsprechend steuert und anpasst. Bei DDC 2 fließen die Informationen auch in umgekehrter Richtung, d.h. Monitor und Grafikkarte tauschen gegenseitig ihre Key-Parameter aus und stellen sich optimal aufeinander ein. Hinter DDC 2AB verbirgt sich der sogenannte Access-Bus, dem in der Praxis bisher der breite Durchbruch verwehrt blieb. DDC 1/2 ist daher heute der verbreitetste Standard für den bidirektionalen Informationsaustausch der Komponenten.
(Double Data Rate) oder SDRAM II. Die nächste Generation heutiger SDRAM-Speicher. Der DDR-Speicher basiert prinzipiell auf demselben Design wie SDRAM, bietet jedoch einige Verbesserungen, die diesen Speicher schneller machen. So können beim DDR-Speicher Daten auf beiden Flanken eines Taktzyklus gelesen werden, wodurch sich die Bandbreite im Vergleich zu Standard-SDRAMs verdoppelt. Damit ermöglicht der DDR-Speicher ohne Erhöhung der Taktfrequenz eine doppelt so hohe Geschwindigkeit wie SDRAMs.
Entmagnetisierung des Monitors, bewirkt eine Entladung der möglicherweise ungewünscht farbverfälschenden magnetischen Aufladung des Monitors. Das Bild wird dabei kurz dunkel getastet und anschließend wieder neu aufgebaut. Viele Monitore bieten per Taste oder OSD diese Entmagnetisierungsfunktion an, bei den Volumenmodellen wird meist nur beim Einschalten ein automatisches Degaussing veranlasst (wird oft als unangenehmes »Knallen« wahrgenommen und dann fälschlicherweise mit einem Defekt des Monitors gleichgesetzt).
(Datenfernübertragung) Allgemeine Bezeichnung für die Datenübertragung zwischen Computern über größere Entfernungen. Für die Datenfernübertragung wird ein Modem bzw. eine ISDN-Karte benötigt. Übertragungswege (Carrier) können elektrische Leitungen, Lichtwellenleiter, Funkkanäle o.ä. sein.
Diamondtron ==> Dot Pitch
Durch die international genormte Puls Code Modulation (PCM) werden analoge Sprachsignale in einen digitalen Pulsstrom von 64.000 bit/s umgewandelt. Die Vorteile sind eine bessere Sprachqualität und geringere Störanfälligkeit sowie eine höhere Datenübertragungsrate.
(Dual In-line Memory Module) Eine Schaltkreisplatine mit aus Gold oder Zinn/Blei bestehenden Kontakten und Speichereinheiten. DIMM- und SIMM-Module sind sich ähnlich, der Hauptunterschied ist folgender: Die Metallstifte auf jeder Seite des SIMM-Moduls sind "miteinander verbunden" und bilden einen Kontakt. Die gegenüberliegenden Metallstifte eines DIMM-Moduls sind dagegen unabhängig und bilden zwei Kontakte. DIMM-Module (oft SDRAM) haben eine Zugriffszeit zwischen 8 und 12 ns. Heutzutage unterstützen Motherboards meistens nur noch DIMM-Module.
(Dual In-line Package) Eine der Formen, DRAM-Komponenten zu packen. DIPs können entweder in Stecksockeln installiert oder permanent in Öffnungen auf der Systemplatine festgelötet werden. DIPs waren besonders populär, als es noch üblich war, Speicherchips direkt auf der Systemplatine des Computers zu installieren.
Steuerkanal im ISDN. Jeder Basisanschluss und jeder Primärmultipplexanschluss verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z.B. Übermittlung der Rufnummer) weitergegeben und im begrenzten Maße Nutzdaten übertragen werden.
Ein logisches Teilnetz eines Computernetzwerks wird als Domain bezeichnet und mit einem eigenen Namen, dem Domain-Namen, versehen. Die Domain-Struktur des Internets ist hierarchisch gegliedert. Die oberste (Top-Level) Domain bezeichnet das Land (z.B. de für Deutschland) oder die Art der Einrichtung (z.B. com für private Unternehmen), die eine Domain verwaltet.
Bezeichnet den Abstand der einzelnen Bildpunkte auf der Phosphorbeschichtung der Bildröhre und wird durch den Abstand der Maskenöffnungen definiert:
1. Lochmaske (FST): Ein Lochblech fokussiert für jeden Bildpunkt die Elektronenstrahlen, bevor dieser auf die Phosphorbeschichtung der Bildröhre trifft.
2. Schlitzmaske: NECs CromaClear Bildröhren verwenden eine Maske aus elliptischen, vertikalen Schlitzen zur Fokussierung der Bildpunkte.
3. Streifenmaske: Bei Trinitron- (TRT; Sony-Entwicklung) und Diamondtron (DTR; Mitsubishi-Entwicklung) Bildröhren werden die einzelnen Bildpunkte horizontal durch ein »Gitter« aus senkrecht gespannten Drähten auf das Phosphor der Bildröhre gelenkt. Dieses »Gitter« reagiert gegenüber einer Lochmaske sehr empfindlich auf mechanische Erschütterungen. Deshalb stabilisieren ein oder zwei horizontal gespannte »Haltefäden« den Gitterrahmen. Bei stark aufgedrehter Helligkeit sind diese »Haltefäden« auf weißen Flächen manchmal als graue Linie sichtbar. Oftmals wird ihnen dann eine Fehlfunktion des Monitors angelastet; sie sind jedoch prinzipbedingt unabkömmlich.
4. Plane Röhrentypen: Neuester Trend in der Röhrentechnologie sind absolut plane Bildröhren. FD-Trinitron (FD-TRT) und Diamondtron-NF (DTR-NF) werden bereits seit 1999 angeboten. Dieses Jahr kommt erstmalig eine plane Röhre auf den Markt, die nicht auf Streifen- sondern Lochmaskentechnologie basiert. Hitachi stellte seine Flat-Face-Röhre erstmalig auf der CeBIT 2000 vor.
Datentransfer bei Online-Verbindungen, wobei Dateien von einem PC oder einem Datennetz-Server in den eigenen PC "geladen" werden, um sie dort weiterzuverwenden.
(dots per inch = Punkte pro Zoll) Maßeinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten. Je höher die Auflösung, desto gleichmäßiger und hochwertiger die Abbildungen. Faxgeräte arbeiten mit einer Auflösung bis zu 200dpi, Laser und Tintenstrahldrucker mit bis zu 1.200 dpi.
(Ziehen und fallen lassen) Bedienungstechnik unter grafischer Benutzeroberfläche wie Windows. Datenobjekte können mit der Maus erfasst werden und an andere Stelle verschoben werden.
(Dynamic Random Access Memory = dynamischer Direktzugriffsspeicher) Die am häufigsten verwendete Form des Systemspeichers. Der DRAM-Speicher kann für eine kurze Zeit eine Ladung (d.h. Daten) aufnehmen. Um die Daten zu erhalten, muß der DRAM von Zeit zu Zeit aufgefrischt werden. Wenn die Zelle nicht regeneriert wird, gehen die Daten verloren.
(Digital Subscriber Line) Sammelbegriff für Zuganstechnologien, mit denen über ein normales Kupferkabel (z.B. vorhanden verdrillte Telefonkabel) Daten in einer hohen Bandbreite übertragen werden können.
Spezielles Modem für die Datenübertragung mit Hilfe der DSL-Zugangstechnologie.
(Digital Subscriber Line System No.1.) Bezeichnung des Signalisierungsprotokolls zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle. Hierbei werden Informationen, die für den Verbindungsaufbau und für die Verbindungssteuerung relevant sind, über den D-Kanal des Basis- oder Primärmultipplexanschlusses übertragen.
(Gegenbetrieb, auch: Vollduplexverfahren) Beim Gegenbetrieb findet in einer Datenstation Sende- und Empfangsbertrieb gleichzeitig statt. Es können über einen Übertragungsweg Daten simultan gesendet und empfangen werden.
(Digital Video Disc/ Digital Versatile Disc) Die DVD ist eine optische Speicherplatte im CD-Format, die in ihrer Standardversion aufgrund einer wesentlich erhöhten Spur- und Pitdichte auf eine Seite maximal 4,7 GB (DVideoD ~135 Minuten Film, 5 Dolby Soundtracks für verschiedene Sprachen, 6 Untertitelkanäle), Daten aufnehmen kann. Die DVD kann auch mit zwei Speicherschichten versehen werden, die dann durch einen variabel fokussierbaren Laser abgetastet werden können. Damit erhöht sich die Speicherkapazität auf 8,5 GB. Wird die DVD dann beidseitig beschrieben ergeben sich Speicherkapazitäten von 9,4 GB (beidseitig, einschichtig) und 17 GB (beidseitig, zweischichtig). Die durchschnittliche Zugriffszeit eines DVD-ROM Laufwerks beträgt ca. 40ms bei einer Übertragungsrate von 1,37MB/s.