G - EDV-Lexikon

A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z - Index

Gateway

(unüblich: Torweg, besser: Zugang) Ein Gateway ist im allgemeinen eine Kopplungseinheit zwischen verschiedenen Netzen. Kommunikation zwischen Rechnern erfordert genauso wie die Kommunikation zwischen Menschen die Kenntnis und die Einhaltung von bestimmten Regeln und einer bestimmten Sprache (Kommunikationsprotokolle). Ein Gateway kann je nach Beschaffenheit und Technologiestandard z.B. die Übersetzung von verschiedenen Protokollen (z.B. X.25 ==> TCP/IP) übernehmen und/oder auch die Übersetzung von verschiedenen Signaltypen (z.B. Glasfaser auf Koaxial).


Gerade Parität

Eine Methode, die Integrität der Daten zu überprüfen, bei der das Paritätsbit das Vorhandensein einer geraden Anzahl von Einsen überprüft.


Gigabit

Ungefähr 1 Milliarde Bit: 1 Bit x 1.024³ (d. h. 1.073.741.824 Bit)


Gigabyte

Ungefähr 1 Milliarde Byte: 1 Byte x 1.024³ (d. h. 1.073.741.824 Byte)


Glasfaserkabel

(engl. optical fibre cable / fibre optics) Bei Glasfaserkabeln erfolgt die Informationsübertragung durch dünne Glasfasern mittels extrem kurzer Laserlichtimpulse (im Nanosekundenbereich) in hoher Impulsrate (Bandbreite bis zu mehreren GHz). Deshalb heissen sie auch Lichtwellenleiter oder Lichtleiter. Glasfaser ist sehr flexibel, kaum störanfällig (keine elektromagnetischen Störungen z.B. d. Blitzschlag) und sehr abhörsicher. Es wird bei Fernnetzen heutzutage fast ausschliesslich benutzt und auch schon im backbone-bereich, wo hohe Datenmengen anfallen, immer öfter angewendet.


Groupware

Groupware sind Programmsysteme, die den Prozeß, aus Sicht einer Arbeitsgruppe, gemeinsam mit Informationen umzugehen (erzeugen, sammeln, kommentieren, strukturieren, verteilen) möglichst einfach und weitreichend unterstützen, ohne die Dynamik und Flexibilität dieser ablaufenden Gruppenarbeitsprozesse in starr vorgegebene Abläufe zu zwängen.


GSM

(Global System for Mobile Communication) GSM ist ein internationaler Standard für den digitalen Mobilfunk. Das GSM-System ermöglicht eine Teilnehmerdichte von mehr als 1.000 Teilnehmer pro Quadratkilometer. GSM bietet Übergänge zum öffentlichen Telefonnetz, den Datex-Netzen und dem ISDN.

Vorwärts    Zurück