I - EDV-Lexikon

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IC

(Integrated Circuit = lntegrierter Schaltkreis) Ein elektronischer Schaltkreis aus Komponenten und Anschlüssen auf einem Halbleiter-Chip, der in der Regel über eine Plastik- bzw. Keramikhülle mit externen Anschlußstiften verfügt.


Internet

Computernetz, das weltweit Universitäten, Unternehmen und Institutionen zum Versenden und Empfangen von Nachrichten für Diskussionsforen, Datenbankrecherchen und Datenübertragung verbindet. Das World Wide Web (WWW) fasst verschiedene Internetdienste unter einer komfortablen Multimedia-Oberfläche zusammen (Browser). Inzwischen sind in über 150 Ländern mehr als 45 Millionen Menschen über das Internet erreichbar.


Internet-Telefonie

Bezeichnung für unterschiedliche Verfahren der Sprachübertragung im Internet. Teilnehmer müssen mit dem Internet verbunden sein und über eine spezielle Software-Ausstattung verfügen. Viele Internet-Telefonie-Programme bieten neben herkömmlichen Telefongesprächen mit zwei Teilnehmern auch noch Optionen wie z.B. Voicemail, Audio- und Videokonferenzen.


Intranet

Lokales, unternehmensinternes Computernetz auf der Basis (Protokolle und Dienste) von Internet-Technologien, das die gleichen Internet-Dienste bereitstellt, wie z.B. E-Mail-Versand und Homepages, diese aber eben nur intern.


ISA-Bus

(Industrial Standard Architecture) Eines der ersten und ältesten PC-Bussysteme ist der ISA-Bus. Er weist eine Busbreite von maximal 16 bit auf und arbeitet mit einem Bustakt von 8 MHz. Damit sind theoretisch Datenübertragungsraten von 5 MB/s möglich. Mit den steigenden Taktraten der Prozessoren und den 32-bit-Datenzugriffen der modernen Prozessortypen steigen die Anforderungen bei der Übertragung von Daten über den Rechnerbus, so dass sich diese Beschränkung des ISA-Busses allzuoft als Flaschenhals des Rechners erweist. Grafikkarten, die hohe Auflösungen bei Echtfarbendarstellung bieten, und Festplatten mit hoher Kapazität und schnellen Zugriffszeiten zeigen die Notwendigkeit eines schnelleren Bussystems auf. (==> PCI-Bus)


ISA-Steckplatz

Standardisierter 8- bzw. 16-Bit-Erweiterungssteckplatz für PCs. (==> ISA-Bus)


ISDN

(Integrated Services Digital Network = Dienste integrierendes digitales Netzwerk) ISDN integriert Telekommunikationsdienste wie Telefon, Fax und Datenkommunikation in einem Netz. Die Digitalisierung verbessert die Übertragungsqualität und erhöht die Übertragungsgeschwindigkeit (64.000 bit/s pro B-Kanal) gegenüber der herkömmlichen analogen Übertragung.


ISDN-Karte

Adapter für den Anschluss eines PCs an den ISDN-Basisanschluss. Technisch unterscheidet man aktive und passive Karten. Aktive ISDN-Karten verfügen über einen eigenen Prozessor, der Kommunikationsvorgänge unabhängig vom PC-Prozessor abwickelt und somit keine Ressourcen benötigt. Eine passive ISDN-Karte hingegen nutzt Ressourcen des PCs und arbeitet, je nach Leistungsfähigkeit des PCs, unter Umständen nur eingeschränkt im Hintergrund.


ISDN-Router

Kommunikationseinheit in einem Netzwerk zur Verbindung mit anderen Netzwerken, wie z.B. dem Internet, anderen Unternehmensnetzwerken oder Teleworking-Arbeitsplätzen. Zum Beispiel können verschiedene PC-Arbeitsstationen in einem LAN Zugriff aufs Internet über einen ISDN-Router erhalten.


ISO

(engl. International Standarization Organisation) Die ISO entwickelt international anerkannte Normen und hat ihren Sitz in Genf.


ITU

(International Telecommunication Union) Offiziell veröffentlicht die ITU nur Empfehlungen, während die ISO die definierten Standards publiziert. Da die ITU aber eine UNO-Organisation ist, sind ihre "Empfehlungen" viel verbindlicher als die ISO-"Standards". Wer international Telekommunikationsdienste anbieten will, muss sich de facto an ITU-Empfehlungen halten. Die Übernahme von ISO-Standards unterliegt dagegen der Freiwilligkeit der Betroffenen.

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