P - EDV-Lexikon

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Panel

Das Panel eines LCDs besteht aus einem Glasträger, auf dem Dünnfilmtransistoren (TFT) aufgedampft sind und der Hintergrundbeleuchtung.


Parität

Eine Methode zum Überprüfen der Datenintegrität, bei der jedem Datenbyte ein zusätzliches Bit hinzugefügt wird. Das Paritätsbit hat die Funktion, Fehler in den anderen 8 Bit festzustellen.


PCB

(Printed Circuit Board = Schaltkreisplatine) Eine Komponente aus Schichten von Kupfer oder Fiberglas. Die auf der Oberfläche der PCB befindlichen Kupferleitungen oder "Spuren" stellen elektrische Verbindungen für Chips und andere Komponenten bereit, die auf der Oberfläche der Schaltkreisplatine angebracht werden (z. B. Steuerplatine, SIMM-Module, Speicherkarten in Kreditkartenformat usw.).


PC 100

Etwa zur Jahresmitte 1998 brachte Intel den neuen BX-Chip für seine Hauptplatinen heraus. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehört dabei die höhere Geschwindigkeit des PC-Hauptbusses, die von 66 auf 100 MHz steigt. Daher der Name PC 100. Damit der Bus jedoch wirklich mit 100 MHz auf den Arbeitspeicher zugreifen kann, werden für den neuen Chip-Satz auch SDRAM-Module benötigt, die ebenfalls mit 100 MHz arbeiten.


PCMCIA - Standard

Ein Standard, der die Austauschbarkeit unterschiedlicher Speicherkomponenten am selben Anschluß unterstützt. Dieser Standard ist für die Unterstützung von Ein-/Ausgabegeräten (einschließlich Speicher-, Fax-/Modem-, SCSI- und Netzwerkprodukten) konzipiert (PC-Card/ PCMCIA-Card).


PC-Card/ PCMCIA-Card

PC-Cards sind periphere Einheiten, die in erster Linie Notebook-PCs um ein breites Fähigkeitsspektrum erweitern können. Sie haben die gleiche größe wie eine Kreditkarte (36x43mm) und an einer Seite einen 68poligen Anschluss. Es gibt PC-Cards in 3 Größen (1=3,3mm, 2=5mm, 3=10,5mm dick). Typ 1+2 Karten passen auch in einer Typ 3 Steckplatz. Es gibt Netzwerkadapter, Fax/Modems, ISDN-Karten, Flash-Speicherkarten, Festplatten und weiteres im PCMCIA-Card-Format.


PCI-Bus

(engl. Peripheral Component Interconnect Bus) Der PCI-Bus arbeitet in der ersten Version bereits mit 32-bit und 33 MHz Bustakt. Mit dem PCI-Bus kann eine max. Transferrate von bis zu 133 MB/s erreicht werden. In der 64-bit Version liegt die max. Transferrate bei 267 MB/s. Ein entscheidender Vorteil des PCI-Busses liegt in der Unabhängigkeit vom Prozessortyp. In Kombination mit dem Pentium III Prozessor liefert der PCI-Bus sehr gute I/O Performance. Der PCI-Bus wird von der PCI Special Interest Group unterstützt. Dieser Vereinigung gehören fast alle bedeutenden Hersteller aus den Bereichen Prozessoren, Systemplatinen, Festplatten, Controller und Grafikkarten an. (Nachfolger des ISA-Bus)


PCI-Steckplatz

Standardiesierter 32-Bit-Erweiterungssteckplatz für PCs (==> PCI-Bus). Nachfolger des ISA-Steckplatz.


PCMCIA

(Personal Computer Memory Card International Association = Industrieverband für die Normung und Verbreitung von Speicherkarten) Herstellerkonsortium das 1989 gegründet wurde um PC-Card Standards (PCMCIA-Standards) zu schaffen und weiterzuentwickeln.


Plasma

Die Plasmatechnologie ermöglicht Bildschirme bis zu einer Größe von 50 Zoll, bei einer Gerätetiefe von weniger als 10 cm. Das Panel eines Plasmabildschirms basiert, anders als ein TFT / LCD-Monitor, auf Bildzellen in den RGB-Farben, in denen Gasplasma ultraviolettes Licht zur Aktivierung einer Phosphorschicht nutzt. Jedes Pixel auf dem Plasmabildschirm besteht aus drei winzigen, mit Edelgasen gefüllten Glaszellen, die durch Rippen voneinander getrennt sind. Spezielle Farbfilter optimieren dabei das Farbspektrum und eliminieren die dem Neongas eigene Farbe orange. So ergibt sich eine Bilddarstellung, die sich durch enorme Helligkeit und hervorragendes Kontrastverhältnis auszeichnet.


Plug & Play

(Einstecken und Spielen) Technik, die die Selbstkonfiguration von Computern bei Systemerweiterungen mit z.B. Peripheriegeräten und Steckkästen ermöglicht. (DDC)


Primärmultipplexanschluss

ISDN-Anschluss für große digitale Telekommunikationsanlagen. Hier werden 30 B-Kanäle (Nutzkanäle) und ein D-Kanal (Steuerkanal) zur Verfügung gestellt.


Public-Key-Verschlüsselung

Asymmetrische Verschlüsselungsverfahren für die Datenübertragung. Von Sender und Empfänger werden für die Datenübertragung zwei Schlüssel eingesetzt: ein öffentlicher zur Verschlüsselung (Public-Key) und ein geheimer zur Entschlüsselung (Private-Key) der übermittelten Daten.

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