(Random Access Memory = Direktzugriffsspeicher, Arbeitsspeicher) Eine Konfiguration von Speicherzellen, die Daten für die Verarbeitung durch die CPU (Zentraleinheit) eines Computers aufnimmt (Speicher). Da der RAM-Speicher wahlfreien Zugriff gewährt, kann die CPU von jeder beliebigen Position oder Adresse innerhalb des RAM-Speichers Daten abrufen.
Rambus DRAM ist ein systemweites Chip-zu-Chip-Schnittstellendesign, das die Datenübertragung über einen vereinfachten Bus ermöglicht. Rambus nutzt eine spezielle RSL-Technologie (Rambus-Signalisierlogik) und ist in zwei Varianten erhältlich: RDRAM und Concurrent RDRAM. RDRAM ist bereits in Produktion, während Concurrent RDRAM Mitte 1999 in Produktion gehen soll. Die dritte Erweiterung dieser Produkt- Familie Direct RDRAM, befindet sich noch in Entwicklung und soll 1999 in Produktion gehen. Ende 1996 schloß Rambus einen Entwicklungs- und Lizenzvertrag mit Intel ab, so daß die PC-Chipsätze von Intel ab 1999 Rambus-Speicher unterstützen werden.
(unüblich: Verstärker) Ein Repeater ist eine Kopplungseinheit, die wie eine Verstärkerstation funktioniert. Physikalische Signale werden emfangen, verstärkt und weitergesendet. Repeater können nur bei identischen Netzarchitekturen und Netzprotokollen eingesetzt werden.
Die Grundfarben Rot, Grün und Blau, aus denen in der sogenannten substraktiven Farbmischung am Monitor alle Farben des Spektrums erzeugt werden. Treffen alle drei Elektronenstrahlen in identischer Intensität auf denselben Bildpunkt, entsteht Weiß. Im Gegensatz dazu arbeiten Drucker mit der sog. additiven Farbmischung auch CMYK-Verfahren genannt. Die drei Grundfarben Cyan, Magenta und Gelb (Yellow) ergeben, in identischer Intensität übereinander gedruckt, Schwarz. Um in der Praxis ein reines Schwarz zu erhalten, wird als vierte Druckfarbe Schwarz (Black = K) verwendet.
(Reduced Instruction Set Computer = verkürzter Befehlssatz für Prozessoren) Bis Mitte der achtziger Jahre arbeiteten die Prozessoren der Computer mit sogenannten CISC-Befehlssätzen. CISC steht für Complex Instruction Set Computer und spiegelte die Entwicklung zu immer komplexeren und grösseren Befehlssätzen wieder, wobei immer mehr Intelligenz in den Befehlssatz des Zentralprozessors integriert und möglichst viel bereits im Hardwareaufbau realisiert wurde. Ein komplexer Innenaufbau bedeutet aber längere Signallaufzeiten und mehrere Taktzyklen zur Abarbeitung eines komplexen Befehls. Da man vermutete, dass die Siliziumtechnologie in absehbarer Zeit an ihre physikalischen Grenzen stossen wird, begann man sich schon Mitte der siebziger Jahre an den renommierten amerikanischen Universitäten Stanford und Berkeley Gedanken zu machen, ob dies eigentlich sinnvoll sei. Das überraschende Ergebnis der Forschungen lautete, dass nur 20% aller Befehle häufig genutzt wurden. Die übrigen 80% trugen nur unwesentlich zur Systemleistung bei. Die Konsequenz dieser Tatsache hiess: Reduktion des Befehlssatzes und der Befehlsformate. Weiterer Vorteil der RISC-Architektur ist, dass es wesentlich einfacher wird, mehrere Befehle im Prozessor parallel abzuarbeiten. Gerade neue Prozessoren erreichen die hohe Performance durch Parallelisierung.
Monitore reagieren empfindlich auf Änderungen des Erdmagnetfeldes. Dieses unterscheidet sich signifikant bereits innerhalb der westlichen Hemisphäre, differiert jedoch erheblich von einem Kontinent zum anderen. Der Monitor reagiert mit einem um bis zu mehrere Grad um den Bildschirmmittelpunkt verdrehten Bild auf diese Erdmagnetfelddifferenzen. Wurde vor einigen Jahren ein Monitor in Japan gefertigt und einjustiert, blieb in Deutschland als Korrektur nur die Öffnung des Gehäuses und eine entsprechende Drehung der Ablenkeinheit auf dem Bildröhrenhals. Heute verfügen die meisten Monitore über eine Korrekturmöglichkeit per OSD oder Bedienfeldtasten, mittels derer sich das Bild in kleinen Schritten auf der Bildröhre »drehen« lässt.
(unüblich: Wegewahleinheit) Ein Router ist eine Kopplungseinheit die in jedem gesendeten Datenpaket enthaltene Adreßangaben zur Wegewahl (Routing) benutzt und über wohldefinierte Protokolle (Routing-Protokolle) mit den einzelnen Stationen kommunizieren kann. Router sorgen mit internen Adreßtabellen für den zielgerichteten Austausch von Datenpaketen zwischen Teilnetzen und für die Auswahl alternativer Pfade zum Zielknoten bei Leitungs- oder Stationsüberlastungen.