S - EDV-Lexikon

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Schaltkreisplatine ==> Steuerplatine


Schneller Seitenmodus

(Fast Page Mode) Ein übliches Schema für den Zugriff auf DRAM-Daten. Der Zugriff auf den DRAM erfolgt in etwa wie das Suchen von Informationen in einem Buch. Zunächst wird eine bestimmte Seite ermittelt und anschließend die gewünschte Information auf dieser Seite ausgewählt. Beim schnellen Seitenmodus benötigt die CPU für den Zugriff auf neue Daten die Hälfte der normalen Zugriffszeit, vorausgesetzt diese befinden sich auf derselben Seite wie die vorherige Anforderung.


Schlitzmaske ==> Dot Pitch


SCSI

(Small Computer System Interface) Standard für Schnittstellen und Bussysteme mit hohen Übertragungsraten. Es gibt verschiedene SCSI-Spezifikationen, die jeweils abwärts kompatibel sind. SCSI ermöglicht, je nach Spezifikation, den Anschluß von 7 bis 15 Peripheriegeräten an einer Erweiterungskarte (SCSI-Controller). Die verschiedene SCSI-Spezifikationen unterstützen unterschiedliche Busbreiten und Busgeschwindigkeiten. Dadurch werden verschiedene Übertragungsraten erreicht. Weiterhin variiert die maximale Kabellänge des SCSI-Buses sowie gibt es unsymmetrische und symmetrische Übertragungsarten.

Die Namensgebung der SCSI Varianten ist etwas komplizierter und manchmal spricht man mit zwei verschiedenen Begriffen über das gleiche System:

Narrow bezeichnet 8Bit-Geräte (Busbreite)

Wide bezeichnet 16Bit-Geräte (Busbreite)

Fast bezeichnet die Verdopplung des Bustaktes

SCSI-Bezeichnung

Übertragungsrate (Mbyte/s)

Busbreite (Bit)

Bustakt (MHz)

max. Gerätezahl

SCSI1

5

8

5

7

SCSI2 (and. Befehlssatz)

5

8

5

7

Fast-SCSI

10

8

10

7

Wide-SCSI

10

16

5

15

Fast-Wide-SCSI

20

16

10

15

SCSI3 (Ultra)

20

8

20

7

Ultra-Wide

40

16

20

15

Ultra2-SCSI

40

8

40

7

Ultra2-Wide

80

16

40

15


SDRAM ==> synchroner DRAM

Eine DRAM-Technologie, die einen Taktgeber verwendet, um die Signalein- und -ausgabe auf einem Speicherchip zu synchronisieren. Der Taktgeber ist mit dem CPU-Taktgeber koordiniert, so daß der Zeitablauf der Speicherchips und der Zeitablauf der CPU synchronisiert sind. Synchroner DRAM erzielt eine Zeitersparnis beim Ausführen von Befehlen und Übertragen von Daten, wodurch die Gesamtleistung des Computers optimiert wird. Bei SDRAM kann die CPU um etwa 25% schneller auf den Arbeitsspeicher zugreifen als beim EDO-Speicher.


SDRAM II ==> DDR


Selbstauffrischung

(Self Refresh) Eine Speichertechnologie, dank derer der DRAM-Speicher sich selbst regenerieren kann – unabhängig von der CPU oder einer extemen Auffrischschaltlogik. Diese Technologie ist direkt in den DRAM-Chip integriert und bewirkt eine drastische Verringerung des Energieverbrauchs. Insbesondere Notebook- und Laptop-Computer nutzen diese Technologie.


Senderkennung

Kopfzeile, die Faxdokumenten automatisch hinzugefügt werden kann. Sie enthält z.B. Datum, Uhrzeit und Faxnummer des Absenders.


Server

Ein Computer, der zentrale Aufgaben in einem Netzwerk (LAN) wahrnimmt, z.B. das vorhalten von Daten für die Workstations sowie Dateiverwaltung (File-Server), Web-Seiten für den Internetzugriff bereithalten (Web-Server), E-Mails weiterleiten (Mail-Server), Benutzerverwaltung im Netzwerk verwalten und kontrollieren und anderes.


SIMM

(Single In-line Memory Module) Eine Schaltkreisplatine mit Kontakten aus Gold oder Zinn/Blei und Speicherkomponenten. Ein SIMM-Modul wird in die Speichererweiterungssockel des Computers eingesteckt. SIMMs bieten zwei Vorteile: mühelose Installation und minimalen Platzbedarf. Ein vertikal installiertes SIMM-Modul nimmt nur einen Bruchteil des Platzes in Anspruch, den ein horizontal installiertes DRAM-Modul benötigt. Ein SIMM kann mit 30 bis hin zu 200 Stiften bestückt sein. Die gegenüberliegenden Stifte auf jeder Seite der Platine sind miteinander verbunden und bilden einen Kontakt. SIMM Module haben eine Zugriffszeit von ~60 - 70ns. Die SIMM-Module werden durch die ähnlichen, aber schnelleren DIMM-Module am Markt ersetzt.


SIMM-Sockel

Eine Komponente, die auf der Systemplatine oder Steuerplatine angebracht ist und ein einzelnes SIMM-Modul aufnehmen kann.


Simplexverfahren

Beim Simplexverfahren kann eine Datenstation nur senden, die andere nur empfangen. Der Übertragungsweg ist wie eine Einbahnstrasse. Beim herkömmlichen TV-Netz wird das Simplexverfahren angewendet.


SLDRAM

(SyncLink) SLDRAM wurde von mehreren Beteiligten gemeinsam entwickelt und wird sich unter Umständen hinsichtlich der Geschwindigkeit als der ernsthafteste Konkurrent für Rambus erweisen. Die Entwicklung wird von einem Konsortium von zwölf DRAM-Herstellern und Systemhäusern koordiniert. SLDRAM ist eine verbesserte und beschleunigte Weiterentwicklung der SDRAM-Architektur, bei der das aktuelle Design mit vier Bänken auf 16 Bänke erweitert wird. SLDRAM befindet sich zur Zeit in Entwicklung und soll 1999 in Produktion gehen.


SMS

(Short Message Service = Kurznachrichtendienst) Dienst zur Übermittlung von kurzen (bis 160 Zeichen) alphanumerischen Nachrichten.


SO DIMM

Small Outline Dual In-line Memory Module) Eine erweiterte Version eines standardmäßigen DIMM-Moduls. Ein SO DIMM ist in etwa halb so lang wie ein typisches 72poliges SIMM-Modul.


SOJ

(Small Outline J-lead) Eine häufig verwendete Art eines DRAM- Pakets, ein rechteckiges Paket mit J-förmigen Führungen auf beiden Seiten der Einheit.


Speichermedium

(Storage) Ein Datenträger, auf dem Daten gespeichert werden (z. B. eine Festplatte oder CD-ROM).


Speicher

(Memory, auch: Hauptspeicher oder Arbeitsspeicher) Der Begriff wird häufig verwendet, wenn der RAM-Speicher (Random Access Memory = Direktzugriffsspeicher) des Systems gemeint ist. Darüber hinaus wird der Begriff auch für alle Arten elektronischen Datenträger (Speichermedium) verwendet. Der Speicher des Computersystems ist für dessen Betrieb von entscheidender Bedeutung: Ohne Speicher könnte ein Computer keine Programme lesen oder Daten aufnehmen. Die Daten werden elektronisch in Speicherzellen geladen, die in den Chips enthalten sind. Die zwei häufigsten Arten von Speicherchips sind DRAM- und SRAM-Chips


Speicherbank

Eine logische Speichereinheit in einem Computer, deren Größe durch die CPU bestimmt wird. Beispielsweise erfordert eine 32-Bit CPU Speicherbänke, die jeweils 32 Bit mit Informationen liefern In diesem Fall könnte eine Speicherbank aus vier 30poligen SIMM (die zusammen 32 Datenbit pro Zyklus liefern) oder einen 72poligen SIMM (das allein 32 Datenbit pro Zyklus liefert) bestehen.


Speicherkarte in Kreditkartenformat

Eine Speicherart, die in der Regel in Laptop- und Notebook-Computer verwendet wird (PC-Card). Speicherkarten dieser Art sind äußerst kompakt und klein und tragen ihren Namen aufgrund ihrer Ausmaße, die denen einer Kreditkarte entsprechen.


Speichersteuereinheit

(Memory Controller) Die Schnittstelle zwischen dem Systemspeicher und der CPU. Die Speichersteuereinheit besteht in der Regel aus einer speziellen Schaltlogik – normalerweise einem Mikroprozessor – innerhalb eines Computersystems, die die Anforderungen der CPU interpretiert, um Datenpositionen oder Adressen im Speicher zu ermitteln.


Spezifischer Speicher

Speicherkomponenten, die für einen bestimmten Hersteller angepaßt wurden.


Streifenmaske ==> Dot Pitch


Steuerplatine

Auch Schaltkreisplatine, Systemplatine oder Hauptplatine genannt. Die Steuerplatine ist die zentrale Leiterplatte eines Computers, die in der Regel die CPU, Speicherkomponenten und E/A-Funktionen umfaßt bzw. über Erweiterungssteckplätze zum Anschluß von Komponenten verfügt.


Suchmaschine / Suchdienst

Eine Suchmaschine oder ein Suchdienst bietet einem Internet-Benutzer Unterstützung beim Auffinden gesuchter Informationen in Form von hierarchisch geordneten Sachgebietsverzeichnissen mit Hyperlinks, alphabetisch sortierten Stichwortverzeichnissen oder Programmmen für die Stichwort-/ Schlüsselwortsuche (keyword).


Switch

(unüblich: Schalter) Ein Switch ist eine Kopplungseinheit, die ähnlilch wie eine Bridge unterschiedliche Übertragungsmedien verbinden kann. Ein Switch ist aber soweit "intelligent", dass er Informationen nur an das Netz des Zielrechners weitersendet.


Synchroner DRAM

Eine DRAM-Technologie, die einen Taktgeber verwendet, um die Signaleingabe und -ausgabe auf einem Speicherchip zu synchronisieren. Der Taktgeber ist mit dem CPU-Taktgeber koordiniert, so daß der Zeitablauf der Speicherchips und der Zeitablauf der CPU synchronisiert sind. Synchroner DRAM erzielt eine Zeitersparnis beim Ausführen von Befehlen und Übertragen von Daten, wodurch die Gesamtleistung des Computers optimiert wird.


Systemplatine ==> Steuerplatine

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